Rudolf Hundstorfer, © bmask_spoe

Datum: Mei Trachtenguide

No Tracht, no Check mit Rudolf Hundstorfer

Wir hatten es geahnt. Wenn einer damit anfängt, wollen die anderen auch. Also waren wir nicht verwundert, dass sich Rudolf Hundstorfer nicht dazu bereit erklärte für unseren ultimativen Trachten Check Rede und Antwort zu stehen.

Es ist ja auch klar, der Wahlkampf um das Amt des Bundespräsidenten läuft auf Hochtouren: Hundstorfer hier, Hundstorfer da, überall Kameras und Mikrofone, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche.

Aber halt! Können Sie sich noch erinnern, wann Sie das letzte mal was von Rudolf Hundstorfer gehört haben?

Somit sehen wir uns in der Pflicht der Sache doch noch genauer auf den Grund zu gehen. 

Dafür haben wir keinen Aufwand gescheut und wenn schon nicht Rudolf Hundstorfer persönlich, so doch sein wunderschönes Bewerbungsvideo befragt.

 

Mei Trachtenguide: Wie viele Trachtenanzüge oder Dirndl haben Sie im Kleiderschrank?

Rudolf Hundstorfer: Ich komme aus einfachen Verhältnissen, meine Mutter war Hausfrau, mein Vater Arbeiter, und später Angestellter.

 

M T: Zu welchen Anlässen tragen Sie Tracht?

R H: Sportlich war ich auch, habe Handball gespielt.

 

M T: Welche Rolle spielt Tracht innerhalb der Ausübung des Amtes des Bundespräsidenten?

R H: Heute wenn ich Kindern zusehe denke ich mir, so gut war ich nie.

 

M T: Welche Rolle spielt Tracht als Teil des Österreich-Bildes im Ausland?

R H: 17 Jahre in der Gemeindepolitik, das war eine sehr herausfordernde Zeit. Was ich da mit genommen haben? Gemeinsam Probleme lösen, Menschen zuzuhören.

 

M T: Freuen Sie sich auf einen speziellen Termin, an dem Sie als Bundespräsident in Tracht teilnehmen wollen?

R H: Dem Menschen zuhören, Brücken bauen, bei Problemen einfach anpacken, darum wird es mir immer gehen.

 

M T:  Sehr geehrter Herr Hundstorfer, wir danken auch Ihnen dafür, dass Sie nicht mit uns gesprochen haben.