Farbenfroher Ostergruß, © Berchtesgardener Land 2016

Datum: Mei Trachtenguide

Palmbuschen selber machen

Schon früh im Jahr nähern wir uns mit riesen Schritten dem Osterfest. Eine Fülle an Bräuchen knüpfen sich um das wichtigste Fest der Christenheit. Gleichermaßen religiös bedeutend, wie ein farbenfrohes Symbol des Frühlings, ist der Palmbuschen. Und die schönsten Palmbuschen, sind immer noch die selbst gemachten.

Es wäre in diesem Zusammenhang ja auch seltsam wenn es anders wäre: einen Palmbuschen selbst zu machen ist wahrlich keine Hexerei!

Von Region zu Region mag es zwar kleine Abweichungen geben, aber mit der folgenden Anleitung liegen sie überall richtig.

 

Sie brauchen:

  • 1 stabilen Stock, am besten von der Haselnuss
  • biegsame, saftige Weidenruten
  • Palmkätzchen (so viel sie wollen)
  • 1 kleinen Wacholderzweig
  • 1 kleinen Buchsbaumzweig
  • 1 Ast von der Stechpalme
  • 1 Eichenlaub Zweig (kann trocken sein)
  • 1 Zweig von der Eibe
  • 1 kleines Äpfelchen
  • 1 mal Hammer und Nagel
  • 1 mal Blumendraht oder Spagat
  • Schmuck für den Palmbuschen, bemalte Eier, etc. 
Danach sollten Sie Ausschau halten, © Stodertalfreunde 2016

Alles weitere erklärt sich beinahe von selbst.

Rund um den stabilen Haselnuss Stock werden nun die unterschiedlichen Zweige zu einem Buschen gebunden.

 

Eine Krux gibt's natürlich bei der ganzen Angelegenheit. Traditionell werden die einzelnen Zutaten durch die schmiegsamen Weiden, in manchen Regionen sogar durch Kräuter und Gräser befestigt!

Dieser Versuch mag die mitbastelnden Kinder erheitern, aber mitunter sowohl beim ersten, wie auch zwanzigsten Versuch nicht zum erwünschten Resultat führen.

Deshalb raten wir: bevor Sie die Nerven verlieren, besser zum Blumendraht oder Spagat greifen.

Zuvor aber noch beherzt den kleinen Apfel an den Stock genagelt!

 

Nach getaner Arbeit kann der eigene Palmbuschen nach Herzenslust geschmückt werden – und Ostern kommen!